Rosenbergsau

Abwasserwerk Rosenbergsau

Über uns

Das Abwasserwerk Rosenbergsau reinigt in mehreren Stufen das Abwasser der Gemeinden Au, Balgach, Berneck, Diepoldsau, Marbach, Oberegg, Rebstein, Reute und Widnau. Nebst der Abwasserreinigungsanlage gehören 52 Pumpwerke sowie die rund 40 Kilometer lange Kanalisation zum Zweckverband. An das Abwasserwerk Rosenbergsau sind gut 42’600 Einwohnerinnen und Einwohner angeschlossen. Das gereinigte Wasser wird in den Rheintaler Binnenkanal geleitet.

Führungen

Das Abwasserwerk Rosenbergsau bietet für Schulklasse, Vereine und andere Interessierte auf Voranmeldung Führungen durch die Abwasserreinigungsanlage an. Termine können direkt mit dem AWR-Geschäftsführer Maurizio Schirinzi unter der Telefonnummer 071 747 30 70 vereinbart werden.

Kontakt

Abwasserwerk Rosenbergsau
Maurizio Schirinzi
Rosenbergsaustrasse 11
9434 Au
Tel. 071 747 30 70
ara.rosenbergsau@bluewin.ch

Wie wir organisiert sind:

Anfahrtsplan

Adresse:

Rosenbergsaustrasse 11, 9434 Au

Geschichte

2023

Wechsel im Verwaltungsrat. Christian Sepin wird am 23. März 2023 zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt von Andreas Eggenberger, der über 13 Jahre den Zweckverband Abwasserwerk Rosenbergsau präsidierte. Ebenfalls zurückgetreten ist Christa Köppel. Sie gehörte dem Verwaltungsrat 24 Jahre an.

2022

Spatenstich zur vierten Reinigungsstufe für die Entfernung von Mikroverunreinigungen. 

Inbetriebnahme des Solarfaltdaches, welches pro Jahr 400’000 Kilowattstunden Strom produziert.

2021

Genehmigung Baukredit von 6 Millionen Franken für zusätzliche Reinigungsstufe (Eliminierung von Mikroverunreinigungen).

2020

Einbau einer neuen Faulschlammentwässerung für 2,215 Millionen Franken. Transportfahrten von Flüssigschlamm zur ARA Altenrhein können eingespart werden.

2019

Einbau einer Trennwand in bestehenden Frischschlammbunker und Aufteilung in zwei Kompartimente mit je einem Rührwerk. Die Investitionskosten betrugen 655’000 Franken.

2018

Einbau von zwei Harkenumlaufrechen mit je vier Harken. Rechen kann so schneller gereinigt werden und bringt damit grosse Vorteile bei Regenereignissen mit hoher Feststoff-Fracht. Die Kosten beliefen sich auf 362’000 Franken.

Abschluss der Sanierungsarbeiten der bestehenden Faulräume und Einbau eines Schraubenschauflers. Die Investitionskosten betrugen 3,124 Millionen Franken.

Ersatz der beiden Blockheizkraftwerke. Ausbau der Stromproduktion auf 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Kosten beliefen sich auf 976’000 Franken.

2015

Bau einer Schlammvorentwässerung zur Leistungssteigerung im Faulturm. Die Kosten beliefen sich auf 1,7 Millionen Franken.

2012

Investition in mehrere Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 690 Quadratmetern auf den Dächern der ARA. Damit werden pro Jahr etwa 72’000 Kilowattstunden Energie produziert. Die Kosten beliefen sich auf 290’000 Franken.

Ersatz Gebläse-Motoren und Luftrohrleitungen sowie Einbau von Hochleistungsbelüftungstellern zur Leistungssteigerung der Biologie. Die Kosten beliefen sich auf 720’000 Franken.

2007

Abschluss der Erweiterungs- und Sanierungsmassnahmen.

2002

Start umfassende Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten.

2000

Sanierung des Energiebereichs. Installation von zwei Blockheizkraftwerken in neuem Maschinenhaus.

1993

Inbetriebnahme Fernwirkanlage.

1991

Ausbau der Schlammbehandlung.

1987/88

Bau von zwei zusätzlichen Schlammstapelräumen und einer Schlammhygienisierungsanlage zur Verwertung des Klärschlamms in der Landwirtschaft.

1974

Inbetriebnahme der biologischen Stufe.

1973

Inbetriebnahme der neu erbauten Kläranlage
(mechanische Stufe und Faulanlage).

1963

Die Gemeinden Au, Berneck, Balgach, Rebstein und Widnau gründen einen Zweckverband mit dem Ziel, gemeinsam eine Kläranlage mit Kanalisation und Pumpwerken zu erstellen.

Anlage

Die Aufgabe der Abwasserreinigung besteht darin, durch geeignete Massnahmen den Schutz der Gewässer zu gewährleisten. Alles Abwasser fliesst in ein Gewässer und gelangt so in den natürlichen Kreislauf zurück. Wird das Abwasser nicht gereinigt, können Schäden entstehen (Trinkwasserverschmutzung, Fischsterben, Geruchsbelastungen usw.). Damit verbunden sind eine Gefährdung der Gesundheit und die Belastung des natürlichen Kreislaufes.

Die Reinigung des Abwassers auf der Kläranlage erfolgt in drei Stufen: mechanisch, biologisch und chemisch. Aktuell wird in eine weitere Reinigungsstufe investiert, welche zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen beitragen wird.

Kanalnetz und Pumpstationen

Das Verbandsgebiet des Abwasserwerks Rosenbergsau wird über ein etwa 40 Kilometer langes Mischkanalisations-System entwässert. Die relativ flache Topografie des Einzugsgebiets verhindert einen vollständigen Abfluss im freien Gefälle. Mit Hilfe von 52 Pumpstationen und Hebewerken wird an den betreffenden Orten das Wasser gehoben, dass es anschliessend Richtung Kläranlage abfliessen kann.

Bei starken Niederschlägen trennen Entlastungsbauwerke die Anfallspitzen ab, um das Kanalnetz und die ARA zu entlasten. Zehn über das Verbandsgebiet verteilte Regenbecken halten verschmutztes Mischwasser zurück und leiten bei Starkregen mechanisch vorgereinigtes, stark verdünntes Abwasser in die Gewässer ab. Die Regenbecken werden in einer bestimmten Reihenfolge zur Kläranlage entleert, sobald deren Belastung soweit zurückgegangen ist, um das gespeicherte Abwasser reinigen zu können.

Messstationen registrieren wann und wo wieviel Abwasser anfällt. Die Messergebnisse dienen der Bewirtschaftung des Kanalisationsnetzes, umfassen die Steuerung der Wasserflüsse im Netz bei Regen, Optimierungen der kanalisationstechnischen Anlagen.

Betrieb und Unterhalt des Kanalisationsnetzes obliegen dem ARA-Personal.

Hebewerk

Am Eingang der Kläranlage in Au befindet sich das mit fünf Schneckenpumpen ausgerüstete Hebewerk. Mit diesem wird das Rohabwasser auf die Betriebsebene gehoben. Vom Hebewerk fliesst das Rohabwasser zur Rechenanlage, wo sich der Kanal auf zwei Strassen aufteilt.

Mechanische Reinigungsstufe

In der mechanischen Reinigungsstufe erfolgt die Entnahme von festen, absetzbaren und aufschwimmenden Schmutzstoffen mit physikalischen Hilfsmitteln. Auf der ARA Rosenbergsau besteht die mechanische Reinigungsstufe aus Rechenanlage, belüftetem Sand- und Ölfang, Sandwaschanlage und Vorklärbecken.

Der abgesetzte Kies und Sand vom Sandfang wird als Sandfanggut bezeichnet und ist mit Fäkalien, Kernen, Zigarettenstummeln und weiteren Feststoffen verunreinigt. In der Sandwaschanlage erfolgt eine intensive Auswaschung. Der ausgewaschene Sand wird in eine Mulde abgeworfen und in eine entsprechende Deponie transportiert.

Die Rechenanlage dient der Entfernung grober Schmutzstoffe. Das dem Abwasser entnommene Rechengut wird in eine Förderschnecke abgeworfen, einem Intensivwäscher zugeführt und dort ausgewaschen, gepresst und der Kehrichtabfuhr übergeben.

Die Fliessgeschwindigkeit im belüfteten Sand- und Ölfang ist so gering, dass sich feiner Kies und Sand absetzt. Mehrmals pro Tag wird das abgesetzte Sandfanggut zur Behandlung in die Sandwaschanlage gefördert.

Im Schwimmstoff-Abscheideraum des Sandfangs schwimmen leichte Stoffe wie Öle und Fette auf. Die aufschwimmenden Stoffe werden mittels Schwimmschlammschild des Sandfangräumers zum Beckenende geschoben und der Schlammbehandlung zugeführt.

Im Vorklärbecken sinken alle Stoffe zu Boden, welche schwerer als Wasser sind. Sie werden aus den Becken entnommen und der Schlammbehandlung zugeführt. Die aufschwimmenden, leichten Stoffe werden dem Frischschlamm beigemischt. Nach dem Durchlaufen der Vorklärung ist die mechanische Reinigung des Abwassers beendet.

Als Denitrifikation bezeichnet man den Vorgang, bei welchem Nitrat zu sauerstoffärmeren Stickstoffverbindungen und letztlich zu gasförmigem, ungefährlichem Stickstoff reduziert wird. Die Denitrifikationsbecken sind mit langsam drehenden Rührwerken ausgerüstet. Diese sorgen für eine gute Durchmischung des Belebtschlamms und verhindern einen Sauerstoffeintrag.

Die Belüftungsbecken gelten als Kernstück der biologischen Stufe und sind in zwei Zonen unterteilt. Sie bestehen aus einer Anox- und einer permanent belüfteten Zone. Die Anoxzone kann sowohl belüftet, als auch unbelüftet betrieben werden.

Pro Becken sind zwei Sauerstoffsonden installiert, welche die für den Abbauprozess erforderliche Konzentration messen. Fällt der Sauerstoffgehalt unter einen vorgegebenen Wert, wird die Gebläseleistung erhöht und im umgekehrten Fall erfolgt eine Drosselung der Maschinen.

Als Nitrifikation bezeichnet man die unter Sauerstoffzufuhr ablaufende bakterielle Umwandlung des Ammoniums zu Nitrit und schliesslich zu Nitrat. Dabei muss dieser biologische Prozess derart gesteuert werden, dass die verbleibende Restmenge des für Fische giftigen Zwischenprodukt Nitrit möglichst gering bleibt.

Biologische Reinigung

Die biologische Reinigung ist ein Prozess, welcher der Natur nachgeahmt ist und unter Einsatz technischer Hilfsmittel um ein Mehrfaches intensiver wird. In dieser Behandlungsstufe werden gelöste und ungelöste, hauptsächlich organische Schmutzstoffe mit Hilfe von Mikroorganismen (Bakterien) abgebaut und entfernt. Die Bakterien nehmen die gelösten Stoffe als Nahrung auf, wachsen und vermehren sich. Da sie zum Leben Sauerstoff benötigen, ist eine entsprechende Luftzufuhr erforderlich. Die Bakterien bilden Flocken und können dem Wasser als Schlamm entzogen werden. Zur biologischen Stufe gehören Denitrifikations-, Belüftungs- und Nachklärbecken.

Beim Nachklärbecken handelt es sich um ein Absatzbecken am Ende des biologischen Reinigungspozesses. In diesem sinken die Belebtschlammflocken zu Boden. Der auf dem Boden sich absetzende Schlamm wird in die Schlammtrichter geschoben. Der Rücklaufschlamm gelangt zurück in die biologische Stufe. Das klare Wasser ist gereinigt und wird mittels Tauchrohren aus den Nachklärbecken entnommen und verlässt die Kläranlage über ein Auslaufbauwerk in den Binnenkanal.

Chemische Reinigungsstufe

Kläranlagenbetreiber werden immer öfter mit problematischem Abwasser konfrontiert, welches den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln erfordern.

Als chemische Reinigungsstufe bezeichnet man das Entfernen von Schmutzstoffen mittels Chemikalien, wobei hauptsächlich Eisen- oder Aluminiumsulfate eingesetzt werden. Diese Reinigungsstufe ist erforderlich, um jene Stoffe aus dem Abwasser zu entfernen, welche dem biologischen Reinigungsprozess nicht zugänglich sind. Dabei handelt es sich zur Hauptsache um Phosphate.

Vierte Reinigungsstufe

Das Abwasserwerk Rosenbergsau investiert aktuell 18,4 Millionen Franken in eine zusätzliche Reinigungsstufe zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen. Die Anlage mit mikrogranulierter Aktivkohle im Schwebebett soll mindestens 80 Prozent der organischen Spurenstoffe von Medikamenten, Pestiziden, Korrosionsschutz- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukte entfernen. Mit der Realisierung dieser Verfahrenstechnik gehört der Zweckverband Abwasserwerk Rosenbergsau in der Schweiz zu den Pionieren. Erst in Penthaz im Kanton Waadt und in Delémont im Jura sind solche Anlagen in Betrieb.

Schlamm-behandlung

Der bei der Abwasserreinigung entstehende Schlamm weist einen hohen Wassergehalt von 94 bis 97 Prozent auf und lässt sich nur schwer entwässern. Ohne weitere Behandlung geht er rasch in übelriechende Gärung über. Aus diesem Grund wird er der Schlammbehandlung zugeführt.

Kernstück der Schlammbehandlung ist die Faulung. Durch den Faulprozess entsteht einerseits Klärgas, andererseits Faulwasser. Während das Klärgas als Treibstoff für Gasmotoren dient, wird das Faulwasser zur Behandlung in den Reinigungsprozess der ARA zurückgeleitet.

Energie-gewinnung

Die ARA Rosenbergsau verfügt über zwei Blockheizkraftwerke (Gasmotoren), in welchen das Klärgas als Treibstoff verbrannt wird. Dadurch werden 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert. Die mechanische Energie der Gasmotoren wird durch Antrieb eines Generators in elektrische Energie umgewandelt und ins Netz eingespeist. Mit der von den Motoren produzierten Abwärme wird Wasser erwärmt, dem Heisswasserkreislauf zugehführt und dient so dem Aufheizen des Schlamms in den beiden Faulräumen und der Gebäudeheizung.

Die ARA Rosenbergsau gewinnt zusätzlich Energie mit kleinen Photovoltaikanlagen auf den Maschinenhäusern und auf der Lagerhalle. Weitere 400’000 Kilowattstunden Strom werden pro Jahr mit einem 3’000 Quadratmeter grossen Solarfaltdach produziert. Die 1’280 Photovoltaik-Paneele überspannen die Becken der Rosenbergsau auf einer Höhe von sechs Metern.

Ökologie

Um einen zusätzlichen Beitrag an die Ökologie zu leisten, wird den neu entstehenden Gebäuden für die vierte Reinigungsstufe eine Art zweite «Haut» mittels vertikaler Begrünung und begrünter Dachlandschaft verliehen. Diese erstreckt sich über eine Fläche von rund 800 Quadratmetern und soll mit Kiesbänken, Grünflächen, Sträuchern und Holzstegen an die Schwemmlandschaft der Rheinebene erinnern. Die Fassade wird unter anderem mit Hopfen, Wald-Geissblatt, Waldrebe, Feldrose sowie Rotfruchtige und Weisse Zaunrüben auf einer Fläche von weiteren 700 Quadratmetern begrünt. Die Pflanzung der Gehölzstruktur und von Einzelbäumen trägt zur CO2-Aufnahme und Luftkühlung bei. So entsteht eine neuartige «Öko-Fabrik».

Zur Förderung der Biodiversität wird zudem auf der nördlichen Freifläche ein Regenwasserrückhalt mit einer naturnah gestalteten Versickerungsfläche realisiert. Diese soll diversen Kleinlebewesen ein wertvoller Lebensraum bieten und stellt eine Quervernetzung zum Binnenkanal dar.

Daten und Fakten

Das Amt für Wasser und Energie des Kantons St.Gallen veröffentlicht regelmässig Steckbriefe der verschiedenen Abwasserwerke im Kanton St.Gallen. Hier kann der aktuellste Steckbrief der ARA Rosenbergsau in Au eingesehen werden.

Informationen

Erweiterungs-projekt

26. November 2021

Das Abwasserwerk Rosenbergsau wird mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen ausgerüstet. Die Delegierten genehmigten an der ausserordentlichen Versammlung einen anteiligen Baukredit in der Höhe von 6 Millionen Franken. Insgesamt werden rund 18,4 Millionen Franken für sauberes Wasser investiert.

Medienberichte

31. Oktober 2023 – Der Rheintaler

Das Abwasserwerk Rosenbergsau in Au wurde zum zweiten Mal in Serie mit dem Energie- und Klimapreis «Médaille d’eau» prämiert. Von über 600 Kläranlagen in der Schweiz erhielten rund 20 von ihnen die begehrte Auszeichnung.

28. März 2023 – Der Rheintaler

Im vergangenen Jahr war die Zuflussmenge zum Abwasserwerk Rosenbergsau um gut 20 Prozent geringer als im Vorjahr. Insgesamt wurden 6,5 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Die durchschnittlichen Reinigungskosten pro Einwohner sanken von 72.82 Franken auf 68.55 Franken.

30. September 2022 – Der Rheintaler

Um Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu entfernen, baut die ARA Rosenbergsau eine vierte Reinigungsstufe. Am Mittwoch, 28. September, fand in Au der Spatenstich zum 19,8-Millionen-Franken-Projekt statt. Falls die Bauarbeiten planmässig voranschreiten, geht die Anlage in knapp zwei Jahren in Betrieb.

30. November 2021 – Der Rheintaler

Die ARA Rosenbergsau soll mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe für 18 Millionen Franken ausgerüstet werden. Die Delegierten genehmigten an der ausserordentlichen Versammlung einen anteiligen Baukredit für die zusätzliche Reinigungsstufe zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen in der Höhe von 6 Millionen Franken.

26. Juni 2021 – Der Rheintaler

Die Abwasserreinigungsanlage Rosenbergsau bekommt ein 3’000 Quadratmeter grosses Solarfaltdach. Damit wird die eigene Stromproduktion um etwa 400’000 Kilowattstunden gesteigert.

2. Juni 2021 – Der Rheintaler

Peter Eugster ist seit 20 Jahren im Dienst des Abwasserwerks Rosenbergsau. Er trat seine Stelle am 1. Juni 2001 an und absolvierte berufsbegleitende Weiterbildungen zum Klärwerkfachmann mit eidgenössischem Fachausweis.

18. August 2020 – Der Rheintaler

Die Regionalzeitung «Der Rheintaler» berichtet in der Sommerserie «Heute vor 50 Jahren» über den Ursprung des seinerzeit grössten Gemeinschaftswerkes der Region – der ARA Rosenbergsau.

11. November 2020 – Rheintaler Bote

Bei der Abwasserreinigungsanlage Rosenbergsau wurde eine eigene Faulschlammentwässerungsanlage gebaut. Durch die eigenständige Entwässerung reduziert sich der Transport auf jährlich 130 Fahrten zur ARA Altenrhein. Früher waren es circa 1100 LKW-Fahrten.

6. November 2020 – Der Rheintaler

Eine neue Dekanterzentrifuge, die im Schlammbehandlungsgebäude integriert werden konnte, entwässert neu den Schlamm bei der Abwasserreinigungsanlage Rosenbergsau in Au.

25. Juli 2020 – Der Rheintaler 

Das Abwasserwerk Rosenbergsau plant einen Neubau zur besseren Elimination von Mikroverunreinigungen. Dieser soll 15 Millionen Franken kosten.

11. Dezember 2018 – Der Rheintaler 

Das Abwasserwerk Rosenbergsau gehört zu den energieeffizientesten Kläranlagen der Schweiz. Dank fortlaufender Verbesserungen können künftig rund 1’000 Lastwagenfahrten nach Altenrhein vermieden werden.

19. September 2018 – Der Rheintaler

«Feuchttücher belasten Kläranlagen», war kürzlich zu lesen. Dass Kunststofftücher zu höheren Kosten führen können, weiss auch Maurizio Schirinzi, Geschäftsführer des Abwasserwerks Rosenbergsau in Au.